Sechs Denkhüte

Aktion, Starten

Brainstorming, Entscheidungsfindung, Herausforderungen besprechen, Ideenfindung, Sitzungsmoderation, Perspektivenwechsel, Problemlösung, Vision

Kommunikation, Kreativität, Empathie, Evaluation, Innenblick

Bis 30 Min., Bis 60 Min., 60-120 Min.

6-15 Personen, 16-30 Personen

Fortgeschritten

Wachstumszone

Einführung

Sechs Denkhüte ist eine wirkungsvolle Methode, um eine zu treffende Entscheidung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Der strukturierte parallele Denkprozess erleichtert es, sich fokussierter und umsichtiger in eine Diskussion einzubringen.

Erforderliche Tools (was Sie benötigen)

  • ein Videokonferenz-Tool Ihrer Wahl

Schritte

  1. Erläutern Sie die Methode: Um das aktuelle Thema aus allen Perspektiven zu untersuchen, verwenden wir das Schema der Sechs Denkhüte. Dieses hilft, die Gedanken klar in sechs verschiedene Perspektiven und Rollen zu unterteilen. Jede Denkperspektive wird symbolisch durch einen farbigen „Denkhut“ repräsentiert. Indem man sich mental die verschiedenen Hüte der Reihe nach aufsetzt, kann man die Gedanken und Diskussionen gut fokussieren und in neue Richtung lenken. Erklären Sie kurz die sechs Hüte und ihre Bedeutung:
  • Weißer Hut – Beim Tragen dieses Hutes konzentriert sich die Gruppe auf Daten und Fakten und auf die Beschaffung aller benötigten Informationen.
  • Roter Hut – Beim Tragen dieses Hutes liegt der Fokus auf Gefühlen, Intuition und Ahnungen. Die Gruppenmitglieder können Emotionen und Empfindungen ausdrücken wie Ängste, Vorlieben, Abneigungen, Liebe und Hass.
  • Schwarzer Hut – Wenn Sie diesen Hut tragen, liegt der Fokus darauf, warum eine Lösung möglicherweise nicht funktioniert oder auf möglichen negativen Auswirkungen. Dieser Hut ist oft sehr wirkungsvoll und nützlich, aber er kann zum Problem werden, wenn er überstrapaziert wird.
  • Gelber Hut – Hier konzentrieren sich alle auf die positiven Ergebnisse und den Nutzen möglicher Lösungen.
  • Grüner Hut – Bei diesem Hut liegt der Fokus auf kreativen Lösungen, Möglichkeiten und Konzepten. Dies ist die Gelegenheit, neue Ideen und Wahrnehmungen auszudrücken
  • Blauer Hut – Dieser Hut wird von der Person getragen, die das Meeting moderiert. Er ist dazu da, den „Denkhüte“-Prozess insgesamt zu lenken.
  1. Richten Sie für alle Teilnehmenden Namensschilden und Bilder von den sechs Denkhüten ein. Von jedem Hut sollte es mehrere Exemplare geben. Wenn eine Person einen bestimmten Denkhut „aufsetzen“ will, zieht sie den entsprechenden Hut auf ihr Namensschild, um dies anzuzeigen.
  2. Bereiten Sie einen Abschnitt vor, in dem für jeden Hut die dazugehörigen Kommentare gesammelt werden: Alle zum roten Hut gehörigen Kommentare werden an einem Ort gesammelt, alle zum schwarzen Hut gehörigen Kommentare an einem anderen Ort etc. Lassen Sie die Teilnehmenden nun jedem Abschnitt Kommentare auf Post-Its hinzufügen.
  3. Steuern Sie das Gespräch (Sie tragen den blauen Hut!): Sie können entscheiden, welche Reihenfolge der Hutnutzung für Ihren Zweck am besten geeignet ist. Generell sollte jeder Hut irgendwann getragen werden. Manchmal bieten sich bestimmte Reihenfolgen an. Ermutigen Sie die Teilnehmenden, zu jeder Perspektiven beizutragen. Die Gruppenmitglieder sollten nicht auf die verschiedenen Hüte aufgeteilt werden. Jede Person kann und sollte alle Hüte verwenden.

Tipps & Tricks

  • Wenn Sie kein Online-Whiteboard verwenden, empfehlen wir die Verwendung eines Kollaborationstools wie Google Docs, um die Informationen für jeden Schritt unter einer separaten Überschrift zu sammeln. Ermöglichen Sie allen Mitgliedern den Zugriff auf das Dokument, aber überlegen Sie sich genau, wer alles Bearbeitungsrechte erhalten soll.
  • Bei der Moderation von Gruppendiskussionen empfehlen wir, dass die Teilnehmenden nonverbale Mittel verwenden, um zu signalisieren, dass sie gerne sprechen möchten. Sie können hierfür nonverbale Feedback-Tools von Zoom verwenden, ein Reaktions-Emoji einfügen oder einfach nur die Hand heben. Der Moderator/die Moderatorin kann dieser Person dann das Wort erteilen.

 

Wann ist die Aktivität erfolgreich abgeschlossen? Schlussfolgerung?

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